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Volksbank überzeugt mit solidem Geschäftsmodell

 

 

Bildunterschrift: (v. l.) Dr. Ulrich Bittihn, Hermann Grewe, Willi Stromberg und Josef Tack.

 

Lemgo/Paderborn. Die Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold hat im turbulenten Geschäftsjahr 2008 ihre Marktposition in der Region und als Volksbank Nr. 1 in Nordrhein-Westfalen weiter ausgebaut. Davon konnten sich jetzt die Vertreter der 102.000 Mitglieder auf der Vertreterversammlung in der Lipperlandhalle in Lemgo überzeugen. „Angesichts der Krise haben wir ein respektables Ergebnis erreicht“, berichtete Vorstandsvorsitzender Dr. Ulrich Bittihn. Das freut die 102.000 Volksbank-Eigentümer in den Kreisen Paderborn, Höxter und Lippe, denn sie erhalten auf ihre gezeichneten Geschäftsanteile eine Dividende von 4,5 Prozent. Rund 3,1 Millionen Euro lässt sich die Bank diese Form der Gewinnbeteiligung kosten. Der Rest vom Jahresüberschuss fließt über die Rücklagen in das Eigenkapital der Bank. Mit einer vergleichsweise komfortablen Ausstattung fühlt sich die Volksbank gut aufgestellt für die Herausforderungen des Jahres 2009. „Das Geschäftsmodell unserer als ‚Gutbanken‛ sogar oftmals belächelten und als nicht zukunftsfähig abgestempelten Genossenschaftsbanken hat sich im Vergleich zu anderen Instituten als krisenfest erwiesen. Sowohl die Politik in Deutschland als auch unser Wettbewerb nehmen dies derzeit zur Kenntnis“, sagte Dr. Bittihn. „Wir sind eine Mitglieder- und Kundenbank – und keine Investmentbank, die bewusst mit den Risiken volatiler Märkte hantiert, um ihr Ergebnis aufzubessern. Wir wachsen durch Innovation und Kundenorientierung, durch persönliche Betreuung unserer Kunden und individuelle Beratung. Das Kundengeschäft stand und steht im Mittelpunkt all unseres Tuns.“

Dass die Vertreter angesichts der präsentierten Erfolgszahlen mit dem Kurs ihrer Bank einverstanden sind, dokumentierten sie auf der Versammlung mit durchweg einstimmigen Beschlüssen zur Feststellung des Jahresabschlusses und zur Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat. Einig zeigte sich das „Bank-Parlament“ auch bei den turnusmäßig anstehenden Wahlen zum Aufsichtsrat: Jeweils ohne Gegenstimmen wurden Aufsichtsratsvorsitzender Assessor Josef Tack (Paderborn), seine Stellvertreter Horst Schubert (Bad Lippspringe) und Bernd Seibert (Beverungen) sowie Dietmar Beineke (Höxter), Heinrich Ernst (Peckelsheim) und Karl-Wilhelm Koch (Boffzen) für weitere drei Jahre im Kontrollgremium bestätigt. Hermann Grewe (Höxter) und Willi Stromberg (Beverungen) sind wegen Erreichens der Altersgrenze aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden. Für ihre besonderen Verdienste um den Bestand und die Entwicklung der Volksbank wurden sie mit der Silbernen Ehrennadel des Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverbandes (RWGV) ausgezeichnet.
Hermann Grewe blickt auf über zwei Jahrzehnte genossenschaftliches Ehrenamt zurück und brachte insbesondere seine Erfahrung als selbstständiger Handwerksmeister in den Bauausschuss der Volksbank ein. Parallel zu seinem genossenschaftlichen Engagement übernahm er weitere bedeutende ehrenamtliche Aufgaben, unter anderem als Stadtrat in Höxter oder als Obermeister der Baugewerbe-Innung Höxter-Warburg. Willi Stromberg engagierte sich insgesamt mehr als 36 Jahre im Aufsichtsrat. Vor seiner Tätigkeit im Aufsichtsrat der Volksbank Beverungen bzw. den Nachfolgeinstituten Volksbank Höxter-Beverungen, der Volksbank Paderborn-Höxter und dem heutigen Institut hatte Stromberg schon eine beachtliche Karriere als ehrenamtliches Vorstandsmitglied der Spar- und Darlehnskasse bzw. Volksbank Beverungen zwischen Juni 1972 und Juni 1988 vorzuweisen.


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