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Über Bank und Theater wehen die Richtkränze

 

 

Seit Freitag wehen die Richtkränze der Volksbank und der Stadt über dem Neubau Kötterhagen. Zur feierlichen Grundsteinlegung mit anschließendem Richtfest kamen mehr als 500 Gäste. Bei strahlendem Sonnenschein erlebten sie die Zeremonie im Lichthof zwischen den 17 Meter hohen Gebäudekomplexen und konnten so einen ersten Eindruck von der „Neuen Mitte“ Paderborns gewinnen.

„Wir befinden uns in einer der besten Innenstadtlagen, in der guten Stube Paderborns zwischen Dom und Rathaus – die bis 2008 noch eine hässliche Baulücke ohne sichere Zukunft war“, betonte Vorstandsvorsitzender Dr. Ulrich Bittihn in seiner Festrede. Mit dem Neubau werde „ein neuer Raum für Kultur und städtisches Leben zwischen Rathaus und Dom und damit mehr Treibstoff für den Zukunftsmotor unserer Region“ geschaffen. Dabei erinnerte Dr. Bittihn aber auch an die vielen Unwägbarkeiten, die bis zum endgültigen Baubeginn in Kauf und aus dem Weg geräumt werden mussten. „Zwischendurch gab es immer wieder Zeiten, in denen nur noch wenige an unser Bauprojekt geglaubt und dieses unterstützt haben“, so Dr. Bittihn.

Aufsichtsratsvorsitzender Josef Tack betonte, dass das Bauprojekt „bitter nötig“ gewesen sei für die heimische Wirtschaft und bezeichnete das Projekt als „Konjunkturpogramm für die Region“. Insgesamt 41 Millionen Euro fließen durch den Neubau ausschließlich in das heimische Handwerk. Kritik äußerte Tack gegenüber dem „verantwortungslosen und unbedachten Handeln einiger Kommunalpolitiker“, die sich für eine europaweite Ausschreibung der Gewerke ausgesprochen hatten.

Auch Bürgermeister Heinz Paus freute sich über die Verwirklichung des Projektes und besonders auf ein modernes Theatergebäude. Paus sprach in diesem Zusammenhang von einem wichtigen Standortfaktor, dem „Meilenstein für die Kulturstadt Paderborn“.

Nach der Fertigstellung des Rohbaus hat der Fassadenbau am Objekt bereits begonnen und auch der Innenausbau startet kurzfristig mit den vielen technischen Einbaugewerken. Laut Plan soll das Bauprojekt in zwölf Monaten abgeschlossen sein.

„Nun dauert es nicht mehr lange, bis endlich alle Abteilungen unserer Hauptstelle die angemieteten Räumlichkeiten in der 'Steubenstraße' und 'An der Talle' in Marienloh, aber auch unsere Ausweichquartiere in unseren Filialen Lichtenau und Altenbeken verlassen können“, freut sich Vorstandsvorsitzender Dr. Bittihn.

 

Befüllen die Kupferröhre für die Grundsteinlegung: Dr. Ulrich Bittihn, Michael Friemuth und Josef Tack unter der fachlichen Anleitung des Architekten Martin König.

 

Einlassen der Kupferröhre in den Grundstein.

 

Michael Friemuth, Dr. Ulrich Bittihn und Josef Tack mauern den Grundstein ein.

 

Auf die erfolgreiche Grundsteinlegung stoßen an: Dr. Ulrich Bittihn, Michael Friemuth, Josef Tack, Martin König, Volker Hermann, Heinz Paus und Rainer Glowienka.