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Dr. Ulrich Bittihn:

„Lassen Sie sich nicht verunsichern!“

 

Vorstandsvorsitzender Dr. Ulrich Bittihn und Aufsichtsratsvorsitzender Josef Tack begrüßten den Gastreferenten des Abends, den Zukunftsforscher Matthias Horx. Er präsentierte den Volksbank-Mitgliedern eine "Anleitung zum Zukunfts-Optimismus".

 

„Lassen Sie sich nicht verrückt machen! Lassen Sie sich nicht von den Horrorszenarien verunsichern! Gerade jetzt ist Zukunftsoptimismus gefragt“, sagte Vorstandsvorsitzender Dr. Ulrich Bittihn am 26. Mai auf der Volksbank-Versammlung in Paderborn. Mit Blick auf die unzähligen staatlichen Rettungsmaßnahmen in den vergangenen Monaten betonte der Volksbank-Chef die Unabhängigkeit seines Instituts: „Gerade in solchen Zeiten wie diesen stellt eine Volksbank einen Wert an sich da, weil sie für hoch moderne Werte wie Selbsthilfe, Selbstverantwortung und Selbstverwaltung steht.“

Mehr als 1.100 Mitglieder und damit Miteigentümer waren in den Paderborner Schützenhof gekommen, um sich über aktuelle Entwicklungen und das Ergebnis ihrer Volksbank im Geschäftsjahr 2009 zu informieren. Im Gegensatz zu den aktuellen politischen Entwicklungen präsentierte die Volksbank gute Nachrichten: „Auch im vergangenen Jahr haben wir mit persönlicher Beratung, überzeugenden Finanzdienstleistungen und bestem Service unsere gute Marktposition in der Region weiter gefestigt. Wir stehen heute besser da als je zuvor“, fasste Dr. Bittihn das Geschäftsjahr 2009 zusammen.

Volksbank geht gestärkt aus Krise
Mit einer Bilanzsumme von 3,6 Milliarden Euro gehört die Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold weiterhin zu den größten Volksbanken in Deutschland. Die Kundenkredite erhöhten sich 2009 um 1,0 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro. Wachstumsmotor war erneut die Unternehmensfinanzierung. So stieg der Bestand an Unternehmenskrediten um rund 4,0 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro. Die Bankeinlagen kletterten um 0,7 Prozent auf 2,8 Milliarden Euro. Per 31. Dezember 2009 betreute die Volksbank ein Kundenvermögen von 4,1 Milliarden Euro.

Fünf Prozent Dividende für Mitglieder
Das Teilbetriebsergebnis erhöhte sich insbesondere durch einen gestiegenen Zinsüberschuss und konsequentes Kostenmanagement auf 38,2 Milliarden Euro (plus 11 Prozent). Der Jahresüberschuss liegt mit 10,5 Millionen Euro um 2,3 Millionen Euro deutlich über dem Vorjahresniveau. „Damit gehen wir gestärkt aus der Finanzmarktkrise hervor“, kommentierte Dr. Bittihn das gute Ergebnis. Auch die Mitglieder sind am Gewinn beteiligt. Sie erhalten für das Geschäftsjahr 2009 eine Dividende von fünf Prozent.

Unmut über die D-Mark-Diskussion
Unmut äußerte Dr. Bittihn über die Stimmungsmache gegen den Euro. „Es ist erschreckend, wenn man in diesen Tagen hört, dass sich Umfragen zufolge viele Bürger wieder die gute alte, stabile D-Mark zurückwünschen. Dabei ist Deutschland bisher der größte Gewinner des Euros. Eine Wiedereinführung der D-Mark wäre fatal, nicht nur für die Exportwirtschaft.“ Grund zur Panik besteht seiner Meinung nach keineswegs. Ein unmittelbar bevorstehender Inflationsschub, ein massiver Wertverfall des Euro, wie er von vielen Bürgern befürchtet werde, oder der Abrutsch des Euros in die Bedeutungslosigkeit sei nicht zu erwarten.

„Staatsschulden schwerstes Erbe der Finanzmarktkrise“
Die Staatsschulden seien das schwerste Erbe der Finanzmarktkrise, sagte Dr. Bittihn. „Dies alles hat zur Folge, dass für wichtige Zukunftsinvestitionen immer weniger Mittel zur Verfügung stehen. Alles zu Lasten des Bürgers und vor allem der nachfolgenden Generationen!“ Neuverschuldung, Zinseszinswachstum, steigender Schuldenstand – dieser Kreislauf könne nur durch einen konsequenten, nachhaltigen Sparkurs durchbrochen werden, forderte der Vorstandsvorsitzende.

„Wie bezahlen nicht die Zeche der anderen“
In diesem Zusammenhang verwies Dr. Bittihn darauf, dass die Gruppe der Volksbanken noch nie in ihrer Geschichte staatliche Hilfe in Anspruch genommen habe und deshalb auch pauschale Bankenabgaben jeglicher Art ablehne. „Es ist nicht akzeptabel, dass wir Genossenschaftsbanken die Zeche der anderen zahlen. Wir haben die Finanzmarktkrise nicht mit verursacht. Wir haben stets nach den Regeln des ehrbaren Kaufmanns gewirtschaftet. Wir waren immer für den Mittelstand da. Wir haben nicht gezockt und spekuliert. Wir zahlen jedes Jahr pünktlich unsere Steuern, während einige teilverstaatlichte Institute noch nicht einmal die Zinsen für die Staatsgarantien aufbringen können.“

„Panik ist bei Geldanlage schlechter Ratgeber“
Mit Blick auf die Diskussion um die Sicherheit der Ersparnisse warnte Dr. Bittihn die Mitglieder davor, sich durch die öffentliche Diskussion verunsichern zu lassen: „Panik ist bei der Geldanlage ein schlechter Ratgeber. Es gibt nicht das Patentrezept für die ideale Geldanlage. Entscheidend ist immer: Welche Ziele möchten Sie als Anleger erreichen? Und welches Risiko wollen Sie dafür eingehen? Dies besprechen Sie am besten individuell mit Ihrem Berater!“ 

Dank an Mitgliederjubilare
Traditionell werden bei der Volksbank-Versammlung auch langjährige Mitglieder aus dem Stadtgebiet Paderborn geehrt. Ihnen gratulierten Aufsichtsratsvorsitzender Josef Tack und Vorstandsvorsitzender Dr. Ulrich Bittihn.

 

 

Ein Dank für 60 Jahre Mitgliedschaft ging an Bernhardine Stute sowie die Ullner u. Ullner GmbH (vertreten durch Erich Munz und Achim Bücker).


Auf 50 Jahre Mitgliedschaft blicken zurück:
Evelyn Fricke, die Genossenschaft der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vincenz von Paul, Horst Glaß, Ewald Goerigk, Josef Han-sen, Alfons Klenk, Josef Koch, Werner Krappitz, Jutta Peters, Franz Rulle, Johannes Tegethoff, Manfred Westphal, Agatha Wilsmann, Alfred Barbian, Friedrich Be-cker, Hans-Josef Böddeker, Josef Borchmeier, Ge-rhard Dechow, Ernst Driller, Hermann Ernst, Dr. Lisa Fischer-Langenströer, Wilhelmine Göke, Marietheres Hannemann, Klemens Knocke, Johannes Koch, Dr. Johannes Madey, Hermann Nacke, Rudolf Niggemeier, Heinz-Josef Nolte, Ursula Pfeifer, Heinrich Reineke, Hans Rempe, Wilhelm Richters, Wilhelm Röttger, Johannes Schäfers, Marianne Steiner, Anton Strathaus und Günter Zerbe.

Seit 40 Jahren treue Mitglieder:
Armin Berndt, Manfred Blumenau, Michaela Börste, Karl Heinz Brockmann, Regina Dransfeld, Friedhelm Fieseler, Karl Hasse, Adel-heid Hesselmann, Horst Wilhelm Hölscher, Johannes Hölscher, Franz Isermann, Kurt Jakubczyk, Franz Kaiser, Franz-Josef Krelaus, Klaus Krismann, Werner Meier, Werner Meister, Christa Michaelis, Her-bert Müller, Werner Niggemeier, Konrad Kurt Nüsse, Francesco Pardo, Heinz Picht, Alfred Pötz, Johanna Prössdorf, Anita Remmert, Hans Hubert Rodenbröker, Herbert Scherwinski, Rudolf Schicht, Horst Schubert, Wilhelm Sonntag, Meinolf Spenner, Hubert Spier, Theo Tegethoff, Hermann Verfürth, Wolfgang Wiederuh, Eberhard Wilde, Hermann Albrecht, Bernd Allmaras, Karl-Heinz Apelmeier, Wilfried Appelhans, Johannes Baurichter, Franz Becker, Friedhelm Bee, Rosemarie Behre, Josefa Beineke, Ursula Bendig, Johannes Bentfeld, Bentfelder Beton- und Fertigteilbau GmbH & Co. KG, Karl Bernemann, Sigrid Bethge, Bärbel Bextermöller, Jürgen Blume, Heinz Böddeker, Friedrich Bohland, Theresia Brandt, Michael Brinkschröder, Hermann Brockmann, Hedwig Bruski, Jürgen Bruski, Georg Claes, Elisabeth Deinhardt, Mechthild Dietz, Otto Dietz, Paul Dreier, Anneliese Driller, Dr. Jürgen Droege, Fried-helm Drüke, Hans-Detlev Duberg, Elfriede Eberlein, Karl Egold, Maria Ernesti, Horst Falk, Heinz-Joachim Finger, Erwin Fleischer, Anne Franzbecker, Konrad Fresen, Bernhard Frische, Franz Frische, Katharina Gerke, Luise Gieseke, Adolf Gödde, Theodor Guttwein, Bernhard Hack, Reinhold Hammerschmidt, Karl-Heinz Hanselle, Josef Heinrich Happe, Anneliese Hartmann, Heiga Transporte Karl Immig GmbH & Co. KG, Marita Henrichs, Felix Hermeler, Ursula Hillemeyer, Norbert Hoffmann, Wolfgang Hohgraefe, Walter Hunold, Fritz Husseck, Helga Immig, Franz Jacobs, Helmut Kalle, Klaus Kastner, Heinrich Kemper jun., Gerhard Kleeberg, Hans Kliche, Lucia Klinke, Manfred Klinkert, Alwin Klocke, Hubert Kluthe, Edmund Knievel, Manfred Köhler, Helmut König, Hans Peter Korsmeier, Joachim Kramer, Ulrich Krüger, Hans Kuhlpeter, Maria Lämmel, Friedhelm Leischner, Dankward Lichotka, Hathumar Luce, Rolf-Dieter Lüthje, Rudolf Lütkemeyer, Hans-Joachim Maase, Johannes Mannel, Hermine Meier, Gudrun Mertens, Norbert Mertens, Dr. Rolf Mertens, Josef Mestan, Aloysius Meyer, Johannes Michaelis, Franz Josef Miltrup, Anna Möhle, Wilhelm Möhle, Anni Müller, Edith Müller, Johannes Müller, Michael Ostermann, Reinhard Overbeck, Heinz-Günther Pastoors, Hil-degard Pleininger, Friedrich Plötz, Georg Predeek, Alfred Prietzel, Franz-Josef Proppe, Gerhard Prott, Günter Rathmann, Manfred Rauhut, Gisela Rei-mann, Hans Georg Reker, Diethelm Rempe, Rose-marie Rietdorf, Heinrich Robrecht, Georg Rode, Bernhard Rudolph, Bärbel Ruhe, Martin Ruschemeier, Margarete Sandhage, Konrad Sasse, Heinz Josef Sauerland, Heinrich Sauerwald, Rainer Schäfers, Ferdinand Schlenger, Heinrich Schmitz, Harri Schöne, Kathie Schöningh, Paul Schöttler, Wolfgang Seidel, Ronald Seiler, Josef Sprute, Klaus-Dieter Stahl, Karl-Heinz Strowick, Dieter Tetzlaff, Wolfgang Uhle, Georg Vahle, Josef Vöcking, Dr. Bernward Vogt, Heribert Vorwerk, Hans-Dieter Waßhausen, Dieter Weiperth, Bernhard Wibbeke, Alfred Wolf, Margret Wulf, Wolfgang Wutschke und Michael Zelenak.