Vermögen genießen

Auszahlpläne oder Sofort-Rente bessern das monatliche Einkommen auf

Wer sein Leben lang gespart hat, kann zu Beginn des Ruhestands auf ein kleines oder auch großes Vermögen zurückgreifen. Damit stellt sich für viele die Frage: Wie kann ich mein Vermögen am besten einteilen, um langfristig mein monatliches Budget aufzubessern?

Abhängig von der persönlichen Lebenssituation, der eigenen Renditeerwartung und der Risikoneigung sind Sofort-Rente, Bank- oder Fondsauszahlplan die richtige Lösung. Ein Überblick über die Möglichkeiten …

Bei der R+V-SofortRente zahlt man einen Einmalbetrag, beispielsweise aus einer fälligen Lebensversicherung oder einer Erbschaft, ein. Die R+V Versicherung, der Versicherungsspezialist der genossenschaftlichen FinanzGruppe, sorgt dafür, dass das ersparte Kapital im Alter nicht vorzeitig aufgebraucht ist und garantiert eine sofortige und lebenslange Rente. Die Absicherung der Angehörigen kann dabei individuell gestaltet werden – entweder als einmalige Kapitalzahlung, Absicherung über eine Garantiezeit oder als lebenslange Versorgung über eine Rente. Steuerlich ist eine Sofortrente für Rentner attraktiv, diese muss lediglich mit dem so genannten Ertragsanteil versteuert werden.

Beim Volksbank-Auszahlplan wird das Vermögen auf ein Termingeldkonto eingezahlt. Aus dem vorhandenen Vermögen wird jeden Monat ein fest vereinbarter Betrag überwiesen. Die Verzinsung ist vorab fest vereinbart und wird auf das jeweils noch vorhandene Vermögen gezahlt. Geld, das in solch einem Auszahlplan angelegt ist, unterliegt keinen Kurs- oder Zinsänderungsrisiken und ist durch die Einlagensicherung geschützt. Allerdings sind die Zinsen momentan im historischen Vergleich sehr niedrig. Wer langfristig mit steigenden Zinsen rechnet, sollte die Summe deshalb besser einteilen: Ein kleiner Teil kann in einen Auszahlplan mit ein paar Jahren Laufzeit wandern. Der Restbetrag wird mit der gleichen Laufzeit in Geldanlagen mit höheren Renditechancen investiert. Am Ende der Laufzeit können die frei gewordenen Mittel wieder neu in einen Auszahlplan fließen.

Der Fondsauszahlplan von Union Investment funktioniert vom Prinzip her wie ein Bank-Auszahlplan. Allerdings wird das Vermögen nicht auf einem Konto angelegt, sondern in ausgewählte Fonds investiert. Der Fondsauszahlplan eignet sich damit besonders für Anleger, die Wert auf höhere Ertragschancen legen und im Gegenzug bereit sind, Markt- und Kursrisiken in Kauf zu nehmen. Für die Auszahlungen können monatliche, zweimonatliche, vierteljährliche, halbjährliche oder jährliche Raten gewählt werden. Union Investment veräußert dann im gewünschten Rhythmus im Gegenwert des gewünschten Betrags Anteile des Fonds. Währenddessen arbeitet das verbleibende Guthaben weiter. Durch die regelmäßigen Auszahlungen reduziert sich das Guthaben und wird je nach Höhe der Auszahlung und Entwicklung des Depotbestands aufgezehrt. Eine Veränderung der Auszahlraten ist genauso möglich, wie weiter auf das bei Union Investment geführte Depot einzuzahlen.