Vorsorge-Strategien für die „Generation Mitte“

Man nennt sie gern die „Generation Mitte“: die 35 Millionen 30- bis 59-Jährigen in Deutschland. Sie stehen mitten im Berufsleben, feilen an ihrer Karriere, haben Familie und kümmern sich oft noch um die Eltern. Dabei ist die „Generation Mitte“ mit ihrer aktuellen Lebenssituation durchaus zufrieden, hat eine Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach herausgefunden. Zwei Wünsche stehen bei den 30- bis 59-Jährigen aber ganz oben: Sie schätzen ihre persönliche Unabhängigkeit und möchten diese auch für die Zukunft erhalten. Und sie wünschen sich stabile Lebensbedingungen – Beständigkeit für sich selbst in einer immer unbeständiger werdenden Welt. Das Ziel heißt finanzielle Planbarkeit.

Das Leben zwischen 30 und 45 steckt häufig noch in der Aufbauphase: In diesem Zeitraum will man etwas erreichen – beruflich wie privat. Viele etablieren sich im Job, machen Karriere, gründen eine Familie, kaufen oder bauen ein Haus. Die Rente ist noch sehr weit weg. „Gerade in dieser Phase sollte man an den finanziellen Schutz seiner Familie denken und die eigene Arbeitskraft absichern“, rät Christian Wagner, Leiter der Filiale „Alte Post“ in Lemgo. Schutz bieten beispielsweise eine Berufsunfähigkeits-, eine Unfall- oder eine Risiko-Lebensversicherung, aber auch eine Krankentagegeld- und eine Pflegezusatzversicherung. Und: „Gerade bei einem langen Anlagehorizont bis zur Rente sollte man zum Vermögensaufbau auch die staatliche Förderung nutzen, zum Beispiel mit einer Riester- oder Rürup-Rente“, empfiehlt Wagner.

In der Optimierungsphase: die über 45-Jährigen

Die über 45-Jährigen haben meist schon etwas erreicht und wollen das Erreichte für die Zukunft sichern. Dazu gehört auch, sich verstärkt Gedanken über die Zeit nach dem Berufsleben zu machen. Noch ist Gelegenheit, die eigene Altersvorsorge zu optimieren, beispielsweise durch eine zusätzliche private Rentenversicherung. Zugleich besteht die Chance, den privaten Krankenversicherungsschutz an die eigenen Wünsche anzupassen. Und für viele rückt jetzt auch eine zusätzliche private Pflegeversicherung in den Blick. „Etliche aus der Altersgruppe Ü45 haben selbst Angehörige gepflegt und wissen daher, wie wichtig die eigene Pflegevorsorge für später ist“, so Wagner.

Unterstützung für Kinder und Enkel

Wer Familie hat, denkt nicht nur an sich selbst, sondern will, dass es auch die Kinder und Enkel gut haben. „Die Möglichkeiten, dem Nachwuchs etwas Gutes zu tun, sind vielfältig“, weiß Wagner. Die Spanne reicht von Geldgeschenken für den späteren Start ins eigene Leben über den Abschluss eines Gesundheits-, Pflege- oder Unfallschutzes für das Kind bis hin zur Finanzierung einer Berufsunfähigkeitsversicherung, etwa beim Ausbildungsstart.

Wichtig für alle: umfassende Beratung

Klar ist: Niemand kann Krankheiten, einen Unfall oder Pflegebedürftigkeit vorhersehen. Auch kann man sich nicht gegen alle Risiken im Leben komplett schützen. Aber es ist möglich, seine Zukunftsvorsorge je nach Alter, aktueller Lebenssituation und eigenen Lebenszielen möglichst optimal auszurichten. Die richtige Vorsorge macht dabei vieles planbarer – ob man auf einen finanziell abgesicherten Ruhestand hinarbeitet oder die Kinder beim Start ins eigene Leben unterstützen will. Die genossenschaftliche Beratung gibt Klarheit und unterstützt dabei, seine finanzielle Unabhängigkeit für die Zukunft zu sichern.