NETZWERKEN

„Was einer allein nicht schafft, das vermögen viele.“

DIE WELT VERÄNDERT SICH IN EINEM UNGLAUBLICHEN TEMPO. Kommunikationstechnologien verbreiten sich in rasanter Geschwindigkeit. Das Internet ist allgegenwärtig. Niemals zuvor waren gleichzeitig so viele Menschen im Netzwerk miteinander verbunden. Bei der aktuellen Popularität des Netzwerk-Begriffs und der dominanten Präsenz der sozialen Medien könnte man meinen, Netzwerken an sich sei eine Erfindung des digitalen Zeitalters. Letztlich ist das Prinzip so alt wie die Menschheit. Menschen haben sich schon immer zusammengetan, um sich gegenseitig zu helfen und zu unterstützen, um etwas gemeinsam zu erreichen, weil sie gleiche Ziele oder Werte haben. Zu den organisierten Netzwerken zählte zum Beispiel im Spätmittelalter die Hanse. Kaufleute schlossen sich zusammen, um gemeinsam ihren Handel im Ausland zu fördern. Die Basis dafür waren Vertrauen, Reputation und Gegenseitigkeit. Und auch Genossenschaften mit ihrer Idee „Was einer allein nicht schafft, das vermögen viele“ sind Vorbilder für das Denken und Arbeiten im Netzwerk und trotz ihrer langen Geschichte hochaktuell. Seit November 2016 gehört die Genossenschaftsidee sogar zum immateriellen Weltkulturerbe der UNESCO.

Im Vergleich zu solchen Traditionen steckt das Internet noch in den Kinderschuhen. Und doch hat es in Sachen Vernetzung ein neues Zeitalter eingeläutet. Die modernen Netzwerktechnologien machen Informationen für jeden – unabhängig von Ort und Zeit – zugänglich. Der Kontakt zu anderen Menschen ist permanent möglich. Und es herrscht eine nie gekannte Transparenz und Durchlässigkeit – jenseits von Hierarchien und Dünkel. Dies schafft ganz neue Formen der Teilhabe. Das unbegrenzte Wachstum der Möglichkeiten bleibt aber nicht ohne Wirkung – auf Gesellschaft, Politik und Wirtschaft, auf Werte und Normen, auf den Umgang miteinander. Zumal sich die Vernetzung der Welt und des Lebens, da bin ich mir sicher, weiter beschleunigen wird. Das Internet als „Netz aller Netze“ bricht alte Strukturen auf und fordert ein permanentes Umdenken.

Diesen Veränderungen stellen wir uns mit Mut und Zuversicht, denn Netzwerken und Kooperation machen das Wesen einer genossenschaftlichen Regionalbank aus. Und trotzdem bleibt bei allen digitalen Netzwerk-Möglichkeiten auch in Zukunft das Gespräch von Mensch zu Mensch das Maß aller Dinge, die wertvollste Basis für gute Beziehungen, die auf Vertrauen, Offenheit und Integrität beruhen.

Unsere Volksbank ist nicht nur Teil eines starken genossenschaftlichen Verbundes und eines starken regionalen Netzwerkes, sondern auch selbst ein starkes Netzwerk. In diesem Verständnis haben wir in der Vergangenheit jede Menge Kompetenz und Leistungsstärke aus eigener Kraft unter einem Dach zusammengebracht, kurz: unser Haus für den Wirtschaftsraum OWL maßgeschneidert. Gemeinsam mit der Volksbank Minden bauen wir dieses Netzwerk jetzt auf einer neuen Stufe aus. Mit der VerbundVolksbank OWL eG heben wir die „schnelle Netzwerkbank in OWL“ für unsere Mitglieder und Kunden aus der Taufe. Und natürlich beteiligen wir auch alle Mitarbeiter daran – so, wie es agile Netzwerke verlangen. Mehr über all dies lesen Sie – in Geschichten „vernetzt“ – auf den folgenden Seiten.

Gemeinsam mit meinen Vorstandskollegen freue ich mich, unsere „Netzwerkbank“ auch in Zukunft  zum Wohl aller Mitglieder, Kunden und Mitarbeiter sowie des Wirtschaftsraums Ostwestfalen-Lippe gestalten zu dürfen.

Dr. Ulrich Bittihn
Vorstandsvorsitzender der Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold

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