Im Vertrauen

Brigitte Kutz, Leiterin Filiale Peckelsheim

Peckelsheim bei Willebadessen am nördlichen Rand der Warburger Börde im Kreis Höxter – hier liegt der Verantwortungsbereich von Brigitte Kutz. Als Leiterin der Volksbank-Filiale ist sie erste Ansprechpartnerin für mehr als 7.700 Kunden im Umkreis von acht Kilometern. Brigitte Kutz und ihre sechs Mitarbeiter geben tagtäglich der Volksbank vor Ort ein Gesicht und schaffen in persönlichen Begegnungen mit den Kunden wertvolles Vertrauen.

57 Filialen unterhält die Volksbank in den Kreisen Paderborn, Höxter und Lippe. Zehn davon leiten Frauen. Brigitte Kutz ist eine davon – aus Leidenschaft. „Jeder Mensch ist anders, hat ein anderes Leben und andere Antreiber. Diese herauszufinden, ist die entscheidende Herausforderung“, beschreibt die Bankkauffrau ihre Motivation. Seit ihrer Ausbildung arbeitet Brigitte Kutz für die Volksbank. Erste Führungserfahrungen sammelte sie als stellvertretende Leiterin der Filiale in Brakel. Zwei Jahre später, 2003, übernahm sie dort die komplette Verantwortung. Ende 2009 wechselte sie in eine größere Filiale, nach Peckelsheim.

Eine andere Aufgabe als die in der Filiale könnte sich die 46-Jährige nicht vorstellen. An ihrer Arbeit fasziniert sie „die Vielseitigkeit, die spannende Frage, welche Herausforderungen der nächste Arbeitstag, der nächste Kunde oder der nächste Kollege an mich stellt“. „Die richtige Lösung für den Kunden zu finden und gleichzeitig den Erfolg unserer Bank zu steigern“, macht für Brigitte Kutz die Leidenschaft in ihrem Job aus. „Festzustellen, dass Kollegen ebenso gut unterwegs sind und dass wir durch den Erfolg Freude an unserer Arbeit finden“, motiviert sie. So wachse Energie für die nächsten Aufgaben. „Es tut gut, wenn Leistung anerkannt wird, egal ob mit Worten oder durch Handeln, zum Beispiel, wenn der Kunde sich wieder für die Volksbank entscheidet.“

Vieles, was Brigitte Kutz bisher in ihrem Leben erfahren hat, bringt sie in ihre Führungsaufgabe mit ein. „Ich bin in einem Haus mit Eltern, Großeltern, Tanten, zwei Schwestern und diversen Haustieren aufgewachsen. Dabei habe ich sensible Antennen für die Stimmungen und Gefühle von Menschen entwickelt. Diese empathischen Fähigkeiten unterstützen mich in der Kommunikation mit Kunden und Kollegen“, erzählt die Filialleiterin.

Führen bedeutet für sie, „Stärken und Fähigkeiten zu erkennen, den Unternehmer in uns zu fördern“. Motivieren heiße immer auch, „Demotivierendes abzuschalten“, um die Leistungsbereitschaft des Einzelnen zu erhöhen. Sie selbst will Vorbild sein. Nur so lasse sich Vertrauen aufbauen. „Vertrauen muss man sich erarbeiten. Es entsteht durch wiederholte positive Erfahrungen. Es wächst nur langsam und kann durch eine Unbedachtheit verloren gehen. Gerade im Kundenkontakt ist Vertrauen ein wichtiger Aspekt. Viele Kaufentscheidungen werden nicht aufgrund von Konditionen, Vorteilen oder guter Werbung getroffen, sondern weil der Kunde seinem Berater vertraut“, weiß Brigitte Kutzaus vielen Gesprächen mit Kunden „im Vertrauen“.