„Wachstum passt zu uns“

Klaus Roolf, Leiter Filiale Brakel

Historische Hanse- und Ackerbürgerstädte, alte Buchenwälder, Heimat von Hidden Champions, Menschen, die tief in ihrer Region verwurzelt sind – der Kreis Höxter hat viele Facetten. Wer hier wachsen will, muss das Vertrauen der Menschen haben. So wie Klaus Roolf, Leiter der Volksbank-Filiale in Brakel.

„Die Brakeler sind mit ihrer Bank verheiratet“, sagt Klaus Roolf über die Bewohner der alten Hansestadt. Trotzdem kann sich der 42-Jährige nicht über fehlendes Wachstum beklagen. Sowohl bei den Kundenkrediten als auch bei den Kundeneinlagen hat sich seine Filiale 2012 im Vergleich zur gesamten Volksbank überdurchschnittlich entwickelt. „Wachstum passt zu uns“, sagt er selbstbewusst. Wo Traditionen, kulturelles Erbe und Werte hochgehalten werden und der soziale Zusammenhalt groß ist, entscheidet nicht der Zehntelprozentpunkt über die Bankverbindung. „Die Basis unseres Erfolgs sind Nähe und Vertrauen, gute und partnerschaftliche Beziehungen zu den Menschen vor Ort“, sagt Roolf.

„Vor Ort“, das sind in Brakel 14 Dörfer mit einem vielfältigen gesellschaftlichen Leben und engagierten Bürgern. „In einem solchen Umfeld ist Öffentlichkeitsarbeit und damit das Teilhaben am Leben unserer Kunden das A und O“, erklärt Klaus Roolf, der seit 2009 die Volksbank-Filiale in Brakel leitet. Über das Jahr bekommt die Filiale zahlreiche Einladungen. Die Anlässe reichen vom Schützenfest bis hin zur Eröffnung der Walderlebnisschule. Termine, die Roolf und seine Kollegen Tanja Gaidzik, Verena Käsling, Melanie Oesselke, Dominik Reineke und Friedhelm Scholtis gerne – egal ob am Abend oder am Wochenende – wahrnehmen. Denn außerhalb der Bank lernen sie ihre Kunden am besten kennen und können so auch schnell neue Kontakte knüpfen. „Für uns ist es selbstverständlich, dass wir uns da einbringen, wo unsere Mitglieder und Kunden leben.“

Die Nähe zu den Menschen zahlt sich aus, wie das stetige Wachstum der Filiale in den vergangenen Jahren beweist. „Brakel ist eine Kleinstadt. Hier geht vieles über persönliche Empfehlung“, erzählt  Roolf. Das Team ist in Brakel für eine gute und umfassende Beratung in allen Finanzfragen bekannt. Und die wird immer wichtiger. Seit 23 Jahren arbeitet Klaus Roolf bei der Volksbank, davon die meiste Zeit in der Kundenberatung. Aus seiner Erfahrung weiß er: „Das Bedürfnis nach Beratung und Information ist enorm gestiegen. Die Menschen brauchen Orientierung, egal ob bei einer Finanzierung, bei der Geldanlage oder der Zukunftsvorsorge.“ Und die geben Klaus Roolf und seine Kollegen. In den vergangenen drei Jahren sind die Kundenkredite in der Filiale Brakel pro Jahr um zehn Prozent gewachsen, vor allem durch Baufinanzierungen. „In unserer Region wird weniger neu gebaut, dafür aber umso mehr modernisiert. Vor allem Investitionen in Energieeffizienzmaßnahmen, Photovoltaikanlagen und in Umbauten für das altersgerechte Wohnen haben uns die gute Entwicklung beschert“, erzählt Roolf.

Fairness schafft Vertrauen

In der Kundenberatung sind ihm persönliche Gespräche auf Augenhöhe wichtig. „Allein die Wünsche und Ziele des Kunden zählen und nicht das, was die Bank möglicherweise an einem Abschluss verdienen könnte“, sagt Klaus Roolf. „Fairness schafft Vertrauen“, da ist er sich sicher. Wenn Roolf Kunden beispielsweise zu einer Baufinanzierung berät, dann ist es für ihn selbstverständlich, staatliche Fördermittel aus den KfW-Programmen im Finanzierungskonzept zu berücksichtigen. Schnelle Kreditentscheidungen und damit verbundene Kompetenzen vor Ort schaffen ebenso Mehrwert. Bei der Geldanlage gehört eine Vermögensstrukturberatung mit dem hauseigenen „Anlagecheck Finanzhaus“ auch für kleinere Beträge zum Standard. „Hier gehen wir mit dem Kunden ganz akribisch seine Vorstellungen durch und zeigen ihm auf, wie er sein Geld am besten auf die verschiedenen Anlageklassen verteilt“, sagt Roolf. Auch bei der Zukunftsvorsorge richtet sich jede Empfehlung der Volksbank an dem ganzheitlichen Beratungskonzept aus, was bedeutet: am Leben des Kunden. So zählt zum Beispiel nicht die einzelne Pflege- oder Krankenzusatzversicherung, sondern vielmehr die Frage, ob der Kunde eine weitere Versicherung braucht oder sich leisten kann. „Wir verstehen uns als Bank fürs Leben.“ Deshalb seien Nähe, viele persönliche Begegnungen und vor allem Zeit für Gespräche so wichtig.

„Wenn man wächst, weiß man, dass die Kunden zufrieden sind“, meint Klaus Roolf. Wachstum ist auch in Zukunft für seine Kunden, für Brakel, sein Team und ihn persönlich wichtig. Deshalb bekommt die Filiale auch ein zusätzliches Beratungszimmer. „Unser langfristiges Ziel ist es, das Niveau der vergangenen Jahre zu halten“, verrät er. Das größte Wachstum erlebt er allerdings zurzeit privat in seiner Familie. „Mit der Entwicklung meines 19 Monate alten Sohnes können wir hier vor Ort ganz  bestimmt nicht Schritt halten.“