Langfristig zum Vermögen: Dem Zins ein Schnippchen schlagen

Paderborn, 12. Juni 2013

Sparen? Ja. Doch wie lässt sich beim gegenwärtigen Zinsniveau ein realer Wertverlust des Geldes vermeiden? Ein Fondssparplan könnte die Lösung sein.

Geduld wird beim Sparen belohnt, schließlich entstehen große Vermögen nach und nach. Doch bietet auch die aktuelle Marktsituation die Möglichkeit, langfristig Vermögen aufzubauen? Sicher, aber das Geld will richtig angelegt werden. Wer beispielsweise eine Sparform mit einem Zinssatz wählt, der unter der Rate der Geldentwertung – der Inflationsrate – liegt, macht real einen Verlust. Wer sich dagegen für Sparen in Fonds entscheidet, kann die Chance nutzen, bequem von den Börsenentwicklungen zu profitieren. Viele Menschen kennen diese geeignete Anlagelösung jedoch nicht. Dies trifft auf rund ein Viertel der Befragten aus einer Studie von Union Investment im

4. Quartal 2012 zu. Die Fondsgesellschaft der genossenschaftlichen FinanzGruppe hat auch ermittelt, dass 75 Prozent derjenigen, die von Fondssparplänen schon einmal etwas gehört haben, nur in groben Zügen oder gar nicht wissen, wie diese funktionieren.

Den Wünschen Schritt für Schritt näherkommen

Karoline Strunk, Beraterin der Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold in Steinheim, ist es daher ein besonderes Anliegen, über diese attraktive Sparform in Investmentfonds zu informieren: „Ein Merkmal ist die regelmäßige Einzahlung. Schon kleine Beträge ab 50 Euro können angespart werden. Der Vorteil: Bei unterschiedlichen Einstiegszeitpunkten und gleichbleibenden Sparraten kaufen Sparer bei niedrigen Kursen mehr, bei höheren weniger Fondsanteile.“ Fondssparpläne machen Sparer zudem unabhängiger von der Entwicklung an den Börsen. Denn sie investieren nach und nach immer denselben Betrag und nutzen den sogenannten Durchschnittskosteneffekt. Ein weiteres Merkmal sei die breite Streuung des Risikos. Denn ein Investmentfonds bestehe aus einer Vielzahl verschiedener Einzeltitel, die die Fondsmanager sorgfältig auswählten. Zwar gäbe es auch bei solchen Geldanlagen Risiken, wie beispielsweise erhöhte Kursschwankungen, doch: „Je langfristiger gespart wird, desto weniger fällt dies tendenziell ins Gewicht“, erklärt Karoline Strunk. So könne man mit Fondssparplänen attraktive Erträge erzielen. Auch könnten Fondsanteile jederzeit verkauft oder die Sparrate geändert werden, um grundsätzlich jederzeit flexibel zu bleiben.

Karoline Strunk
Beraterin Filiale Steinheim

Fondssparpläne seien mit Aktien, Renten oder anderen Anlageklassen möglich. „Aber auch Mischfonds können eine interessante Anlagemöglichkeit sein. Neben dem Sparen für kleine oder große Anschaffungen denken viele Sparer auch an ihren Nachwuchs“, weiß Karoline Strunk aus ihrer Beratungspraxis. Vorkehrungen für die nächste Generation zählten seit Jahren zu den wichtigsten Sparzielen bei Privatkunden und ließen sich beispielsweise mit einem Fondssparplan für Kinder umsetzen. Karoline Strunk empfiehlt, sich ausführlich beraten zu lassen und zu prüfen, ob sich ein Fondssparplan für die individuelle Geldanlage eignet.