Aschermittwoch in der Volksbank

Höxter, 10. März 2014

(v.l.) Rudolf Jäger, Vorstandsmitglied der Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold, Ingo Börchers, Kabarettist, und Michael Meier, Leiter Unternehmenskunden Höxter

Höxter lachte herzhaft mit Kabarettist Ingo Börchers

Unter dem Motto „Am Aschermittwoch herzhaft lachen“ hatte die Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold am 5. März zu ihrem traditionellen „Aschermittwoch in der Volksbank“ eingeladen. Bereits zum 11. Mal fand die Veranstaltung in diesem Jahr statt. Mit Blick auf den Kommunalwahlkampf verzichtete die Volksbank erstmals darauf, einen prominenten Redner aus  Politik und Wirtschaft einzuladen und präsentierte stattdessen einen satirischen Jahresrückblick mit dem Bielefelder Kabarettisten Ingo Börchers.

„Als Genossenschaftsbank, die in ihrer Grundverfassung urdemokratisch aufgestellt ist, mischen wir uns gerne ein und bestimmen selbstbewusst mit. Im Wahlkampf allerdings haben wir dann auch mit unserem politischen Aschermittwoch nichts zu suchen. Deshalb nehmen wir in diesem Jahr gerne die neutrale Rolle ein und lassen die Themen der Zeit von einer ‘scharfen Zunge‘ und nicht von einem Politiker oder einer Institution bewerten“, begrüßte Vorstandsmitglied Rudolf Jäger die Gäste.

Mit intelligentem Sprachwitz reflektierte der Kabarettist Ingo Börchers vor über 100 Gästen Ereignisse, die die Region Höxter im Jahr 2013 bewegten. Dabei ging er unter anderem auf die Themen Weltkulturerbe, Bilster Berg, die Debatte um die Sanierung des Freibads sowie zahlreiche Aspekte der Kommunalpolitik ein. „Höxter ist eine Lebenseinstellung“, erklärte Ingo Börchers unter Applaus. Dazwischen präsentierte er Auszüge aus seinem aktuellen Bühnenprogramm „Die Welt ist eine Google“. „Das ist nicht sächsisch, sondern die Wahrheit“, flachste der Kabarettist und brachte die Gäste mit wortgewandten Anekdoten aus der virtuellen Welt zum Lachen.

Ingo Börchers wurde 1973 in Dissen (Kreis Osnabrück) geboren. Bereits früh sammelte er erste Bühnenerfahrungen als Clown, Kleinkünstler und Kabarettist. Parallel dazu war er als freier Mitarbeiter für Hörfunk und diverse Printmedien tätig.

Nach Unterricht in Tanz, Schauspiel und Pantomime startete er 1997 mit seinem ersten Soloprogramm „Für nichts zu schade“. Seitdem tourt er über die Bühnen der Republik und tritt in verschiedenen Fernsehsendungen, wie zum Beispiel dem WDR-Kabarettprogramm „Mitternachtsspitzen“, auf. Für seine Arbeit wurde er unter anderem mit dem Förderpreis des Deutschen Kabarettpreises ausgezeichnet.