Preis der Paderborner Sportwissenschaften

Linda Paschen und Jonas Biskamp für Abschlussarbeiten ausgezeichnet

Feierliche Preisübergabe: (v.l.) Dr. Friedrich Keine, Vorstandsmitglied der Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold, Dr. Lars Riedel, Prof. Dr. Jochen Baumeister, Preisträgerin Linda Paschen, Prof. Dr. Heiko Meier, Preisträger Jonas Biskamp, Prof. Dr. Claus Reinsberger, Prof. Dr. Nikolaus Risch, Dr. Daniel Krause.

Paderborn. In Kooperation mit der Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold zeichnete das Department Sport & Gesundheit der Universität Paderborn die besten Abschlussarbeiten von Studierenden der Sportwissenschaften aus. Die Verleihung fand am 20. Januar in feierlichem Rahmen im VolksbankForum statt.

Der Paderborner Preis der Sportwissenschaften wird jährlich für die besten Abschlussarbeiten von Studierenden vergeben. Ausgezeichnet werden die besten Qualifikationsarbeiten (Bachelor oder Master), die sich mit einem Thema aus der Sportmedizin, dem Sport oder der Sportwissenschaft befassen. Hervorragende Arbeiten werden von den Gutachtern eingereicht, über die Preisvergabe entscheidet das Professorium des Departments. Ziel ist die Würdigung hervorragender Leistungen der Studierenden sowie eine frühe Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Die Preisträger erhalten 500 Euro.

Zwei Preise vergab die Paderborner Sportwissenschaft für Abschlussarbeiten aus den Jahren 2013/2014. Linda Paschen wurde ausgezeichnet für ihre Bachelorarbeit „Eine Metaanalyse zum Einfluss von gerätegestützter Ganzkörpervibration beim Krafttraining auf den Maximalkraftzuwachs in den unteren Extremitäten bei gesunden Erwachsenen“. Jonas Biskamp erkundete in seiner Bachelorarbeit den „Sozialraum Sportwettenbüro“ und wurde für die „empirische Studie zum Verhalten und den Beweggründen der Teilnehmenden“ ausgezeichnet.

Die Studierenden haben neben dem hohen fachwissenschaftliche Niveau einen besonderen Innovationsgrad, Praxisrelevanz und methodische Qualität gezeigt, waren sich die Laudatoren Dr. Daniel Krause und Dr. Lars Riedel einig.

Den Preis der Paderborner Sportwissenschaft gibt es bereits seit 1998, er konnte aber mangels Ressourcen im letzten Jahr nicht vergeben werden. Mit der Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold wurde jetzt ein Partner gefunden, der sich nachhaltig verantwortlich zeigt und Preisgeld, Räumlichkeiten und Rahmen für eine angemessene feierliche Verleihung stiftet.

In seinem Grußwort betonte Dr. Friedrich Keine, Vorstandsmitglied der Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold: „Uns ist bewusst, dass eine starke Region nicht von der Wirtschaft allein lebt. Wir engagieren uns seit vielen Jahren für verschiedene Projekte an der Universität Paderborn und sehen es als unsere Verpflichtung an, in die Zukunft unseres Nachwuchses zu investieren. Mit der Lehrstuhlbesetzung Sportmedizin durch Prof. Dr. Claus Reinsberger (Neurologie) hat das Department Sport & Gesundheit an der Universität den Startpunkt für innovative zukunftsweisende Entwicklung gesetzt. Wir freuen uns, diesen Weg zu begleiten. Daher haben wir bereits das eine oder andere Projekt unterstützt.“

Der Präsident der Universität, Prof. Dr. Nikolaus Risch, gratulierte den Preisträgern im Namen der Universität Paderborn. „Wir sehen ihrer weiteren wissenschaftlichen Arbeit mit großer Spannung entgegen,“ so Risch zu den Ausgezeichneten in seinem Grußwort. Der Präsident dankte der Volksbank für das Engagement. Es sei der richtige Weg, in Netzwerken zusammenzuarbeiten. „Dass Sie uns hierher einladen zeigt, dass wir auf Partner zählen können, die sich für die Universität und ihre Arbeit im Bereich Bildung und Wissenschaft interessieren und die gemeinsam mit uns Studierende finanziell und ideell fördern wollen.“

In seinem Festvortrag „... habe gespielt wie Flasche leer ...“  griff Prof. Dr. Jochen Baumeister den von Prof. Risch beschriebenen Netzwerkgedanken auf und führte die Festgäste kurzweilig aus der Perspektive des Gehirns durch aktuelle internationale Erkenntnisse zum Thema Ermüdung und Leistung im Fußball. Das Duo Coretto (Christine Rudolf, klassische Geige; Jürgen Knautz, Jazzgitarre) rundete den festlicher Rahmen ab.

 

 

09. Februar 2015