Volksbank bündelt Kompetenz vor Ort

Lokale Verankerung bleibt auch in Zukunft wichtiger Wettbewerbsvorteil

Paderborn/Höxter/Detmold. Die Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold bündelt zum 16. November ihre Kompetenz vor Ort und erhöht die Leistungsfähigkeit ihrer Berater-Teams. Mit dem Ziel, die persönliche Beratung und Betreuung der Kunden sicherzustellen und auszubauen, werden Mitte November acht kleinere Filialen, die als SB-Standorte allerdings erhalten bleiben, mit benachbarten Standorten personell zusammengelegt: die Filiale Dörenhagen mit der Filiale Dahl, die Filiale Marienloh mit der Filiale Bad Lippspringe, die Filiale Kleinenberg mit der Filiale Lichtenau, die Filiale Dringenberg mit der Filiale Neuenheerse, die Filiale Ovenhausen mit der Filiale Petrifeld, die Filiale Amelunxen mit der Filiale Beverungen, die Filiale Pivitsheide mit der Filiale Hiddesen sowie die Filiale Bad Meinberg mit der Filiale Horn.

Alle Kunden der betroffenen Filialen können in Zukunft ein umfangreicheres Service- und Beratungsangebot als bisher nutzen und profitieren zumeist von erweiterten Öffnungszeiten. Und: Die Selbstbedienungseinrichtungen bleiben an den bisherigen Standorten erhalten. „Im Zusammenspiel mit unseren Angeboten im Online-Banking und im Mobile-Banking sowie mit unserem Kundenservice, der montags bis freitags durchgängig von 8:00 bis 18:00 telefonisch zu erreichen ist, garantieren wir den Menschen in unserer Region auch künftig kurze Wege zu ihrer Volksbank und noch viel wichtiger: genügend Zeit für das Gespräch von Mensch zu Mensch“, betont Dr. Friedrich Keine, Mitglied des Vorstandes.

„Wir ändern unsere Grundausrichtung nicht“

Bei den Filialen, die umziehen, handelt es sich um Standorte, die aktuell mit ein bis zwei Mitarbeitern besetzt sind. „Die wichtigste Botschaft für unsere Kunden und unsere Mitarbeiter lautet: Wir verändern unsere geschäftspolitische Grundausrichtung nicht! Digitalisierung und demografischer Wandel beeinflussen allerdings das Kundenverhalten und die Nachfrage nach Bank-Service-Leistungen“, erklärt Dr. Friedrich Keine. Internet und Telefon seien heute ganz normale Zugangswege zur Bank. Es zeichne sich immer deutlicher ab, dass die Kunden ihre alltäglichen Bankgeschäfte online oder per Telefon abwickeln. „Durch diese Entwicklungen haben sich auch der Geschäftsalltag in den Filialen und die Tätigkeiten der Mitarbeiter gewandelt. Früher war der Ablauf in den Filialen wesentlich davon geprägt, das Tagesgeschäft abzuwickeln: Kontoauszüge auszugeben, Überweisungsbelege entgegenzunehmen, Sparbücher nachzutragen und Bargeld auszuzahlen. Heute fließt diese Zeit in die individuelle Beratung unserer Kunden zu grundlegenden Finanz- und Vermögensfragen“, so Dr. Keine.

„Harte Einschnitte sind bei uns nicht notwendig“

Kundennähe und Kundenorientierung bedeuteten in der heutigen Zeit nicht mehr zuallererst und ausschließlich räumliche Nähe, sondern vor allem, dass sich die Volksbank immer wieder neu auf das Verhalten und die Wünsche ihrer Kunden ausrichte. „Durch die Zusammenlegung der Filialen passen wir unsere Strukturen den genannten Veränderungen an – so, wie wir dies auch in der Vergangenheit regelmäßig getan haben. Harte Einschnitte sind bei uns nicht notwendig. Es werden keine Arbeitsplätze abgebaut. Ganz im Gegenteil: Wir suchen weiterhin qualifizierte Mitarbeiter“,  erklärt Dr. Friedrich Keine. „Als Volksbank mit einer mehr als 150-jährigen Geschichte und nachhaltigen Kundenbeziehungen in den Dörfern und Städten unserer Region sind und bleiben wir nah vor Ort bei den Menschen. Die lokale Verankerung unserer Volksbank wird auch in Zukunft einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren unseres genossenschaftlichen Geschäftsmodells sein. Die räumliche Nähe zu unseren Kunden bleibt weiterhin unser wichtiger Wettbewerbsvorteil - erst recht in einer digitalen Welt.“

Weiterhin 87 Standorte in der Region

An der Präsenz in der Fläche – bezogen auf die Standorte – ändert sich nichts. Die Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold ist weiterhin an insgesamt 87 Standorten in den Kreisen Paderborn, Höxter und Lippe sowie in der Region Bielefeld/Werther vor Ort für ihre Kunden erreichbar: mit 49 Filialen, 36 SB-Filialen und 2 Zweigniederlassungen „Bankverein Werther“.

Die größte Filiale mit persönlichen Gesprächspartnern ist bereits heute der hauseigene Kundenservice. Rund 40 Mitarbeiter nahmen 2014 mehr als 460.000 Kundenanrufe entgegen und erledigten Kundenaufträge im Tagesgeschäft direkt und schnell am Telefon. Die Anzahl der Kunden, die ihre Bankgeschäfte elektronisch – über das Internet, per Handy oder über Zahlungsverkehrsprogramme – erledigen, ist in den vergangenen fünf Jahren um 70 Prozent auf über 82.000 gestiegen. Besonders starke Steigerungsraten verzeichnet im Moment das Mobile Banking, das heißt der Zugang über das Handy. Insgesamt nutzten 2014 über 60 Prozent aller Kunden mit Girokonto den Online-Weg zur Bank (2010: 40 Prozent).

 

 

06. Oktober 2015