Die Sehhilfe liegt immer bereit

Alltagshilfen und das Gespräch von Mensch zu Mensch sorgen bei der Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold für „barrierefreies Banking“

Beverungen. Gerade für Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen, Senioren oder Menschen mit Behinderung ist es wichtig, dass sie ihre Bankgeschäfte so selbstständig wie möglich erledigen können. Brigitte Kutz, Leiterin der Volksbank-Filiale in Beverungen, berichtet der Senioren-Zeitung im Interview, wie die Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold dabei unterstützt. 

Senioren-Zeitung: Welche Alltagshilfen bieten Sie in Ihrer Filiale an?

Brigitte Kutz: Der barrierefreie Zugang zur Filiale, zu Geldautomaten, die für Blinde und Sehbehinderte mit erfühlbaren Tasten ausgestattet sind, Geldautomaten mit Sprachausgabe über Kopfhöreranschluss und die jederzeit griffbereite Sehhilfe in unserer Filiale gehören zu unserem Service. Mit diesen ganz praktischen Hilfen und vor allem mit dem persönlichen Gespräch von Mensch zu Mensch lassen sich viele Barrieren in unserer Filiale aus dem Weg räumen.

Senioren-Zeitung: Und wenn bei Ihren Kunden die Mobilität eingeschränkt ist?

Brigitte Kutz: Selbstverständlich beraten wir unsere Kunden gerne auch zu Hause oder besuchen sie im Seniorenheim. Wir nehmen uns Zeit – auch außerhalb unserer Banköffnungszeiten – und gestalten unsere Beratungszeiten flexibel.

Im Internet und im Online-Banking sind wir darüber hinaus sogar 24 Stunden für unsere Kunden da. Dort erleichtern Funktionen wie Anpassungsmöglichkeiten für Schriftgröße und Kontrast die Bedienung. Zu vielen Themen haben wir auch hilfreiche Erklärfilme veröffentlicht, die in leicht verständlicher Sprache beispielsweise zu den Themen Altersvorsorge, Vermögensanlage, Erben und Vererben oder Online-Banking informieren.    

Senioren-Zeitung: Worauf kommt es Ihnen bei der Beratung dieser Kundengruppe an?

Brigitte Kutz: Die bestmögliche Versorgung aller Kunden und Mitglieder ist wichtiger Bestandteil unseres genossenschaftlichen Förderauftrages. Für die Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold heißt das, Verantwortung zu übernehmen und Hilfe zur Selbsthilfe zu bieten. Neben unseren vielfältigen ganz praktischen Hilfestellungen legen wir aber vor allem Wert auf das persönliche Gespräch. Bei aller Digitalisierung des Bankgeschäfts glauben wir daran, dass die Basis einer Kundenbeziehung der persönliche Kontakt, das Gespräch von Mensch zu Mensch bleibt – und dies möglichst ein Leben lang. Denn im Sinne unseres genossenschaftlichen Förderauftrags können wir nur unterstützen, wenn wir wissen, was unsere Mitglieder und Kunden bewegt. Unser Anspruch ist es, unsere Kunden auf ihrem Lebensweg zu begleiten und zu helfen, ihre individuellen Wünsche und Ziele zu erreichen. Diese gute Verbindung trägt aus unserer Sicht einfach zu einem barrierefreien Banking bei.

 

11. Februar 2016