Erstklassige Geschäftsideen ausgezeichnet

Abschlussveranstaltung und Preisverleihung zum „Call for Ideas“

Karl-Heinz Rawert (l.) und Prof. Dr. Rüdiger Kabst (r.) gratulieren dem Gewinner-Team „Intab Pro“ (v. l.: Christoph Bach, Marcel Hartmann und Philipp Bednarek).

Paderborn. Am Mittwoch, 15. Juni, würdigten die Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold und das Technologietransfer- und Existenzgründungs-Center der Universität Paderborn (TecUP) zum zweiten Mal die besten Geschäftsideen aus der Region OWL. Bei dem diesjährigen „Call for Ideas“ gingen 24 Konzepte in das Rennen um Preisgelder von bis zu 1.000 Euro. „Nach unseren Erfahrungen im ersten Jahr haben wir dieses Mal noch intensiver auf qualitativ hochwertige Bewerbungen gesetzt.“, so Prof. Dr. Rüdiger Kabst, Vizepräsident für Technologietransfer und Marketing der Universität Paderborn und Leiter von TecUP. Das Teilnehmerfeld war mit Studierenden, wissenschaftlichen Mitarbeitern sowie Angestellten und Selbstständigen bunt gemischt. Karl-Heinz Rawert, Vorstandsmitglied der Volksbank, freute sich über die vielfältigen Geschäftsideen der Wettbewerbsteilnehmer und die gute Qualität und Ausarbeitung der Konzepte. „Die Mehrheit der eingereichten Geschäftskonzepte legt ihren Schwerpunkt auf Informations- und Kommunikationstechnologien. OWL bietet in diesem Bereich als Gründungsstandort ideale Voraussetzungen. Als regionale Genossenschaftsbank begleiten wir diese Gründungsprojekte gerne und freuen uns, so vielversprechende Geschäftsideen und damit den Wirtschaftsstandort Paderborn unterstützen zu können.“

Die zehn besten Geschäftsideen wurden nun auf der Abschlussveranstaltung im VolksbankForum einer Expertenjury aus Finanzwirtschaft, Wissenschaft und gestandenen Gründern präsentiert. Dabei konnten sich Christoph Bach, Philipp Bednarek und Marcel Hartmann („Intab Pro“) mit ihrem Service der vollautomatisierten Absatzprognose für Bäckereiunternehmen gegen die Konkurrenz durchsetzen. Den zweiten Platz belegte „KwiqJobs“. Das Team um Wilhelm Klat will es Smartphone-Besitzern ermöglichen, mit der mobilen Anwendung Wartezeiten produktiv zu nutzen und – z.B. durch die Teilnahme an Meinungsstudien – Geld zu verdienen. Auch Ulf Homann („Schnitzeljagd“) konnte mit seiner Softwarelösung zum Aufzeichnen, Analysieren und Auswerten sportlicher Leistungen in den Bereichen Tauchen und Klettern die Jury überzeugen und belegte Platz 3. Der Sonderpreis für soziale Ideen ging an das Team von „Helpu“, eine App, die Flüchtlinge und Helfer zusammen bringt und somit die Kommunikation und Integration fördern soll.

Für die künftigen Unternehmer heißt es jetzt, ihre Ideen zu einem realisierbaren Geschäftskonzept weiterzuentwickeln. Dazu werden sie mithilfe von persönlichen Gründercoachings durch TecUP und seine Netzwerkpartner auf den Weg in die Selbstständigkeit gebracht.

 

17. Juni 2016