Kinder- und Jugendärzte laden ins Theater Paderborn ein

Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold ermöglicht für 2016/17 „Theater auf Rezept“ in Paderborn

(v.l.) Dr. Friedrich Keine, Vorstandsmitglied der Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold und Katharina Kreuzhage, Geschäftsführende Intendantin des Theater Paderborn

Paderborn. Auch 2016/17 gibt es „Theater auf Rezept“ in Paderborn. Seit 2009 besteht das Projekt „Theater auf Rezept”, das unter der Schirmherrschaft von Peter Maffay steht. Die Idee: Kinder und Jugendliche erhalten von ihrem Arzt bei der U10, U11 und J1 kostenlose Theatergutscheine, wenn sie die Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen. „Theater auf Rezept“ soll Eltern und Kindern einen zusätzlichen Anreiz  geben, Vorsorgeuntersuchungen überhaupt wahrzunehmen. Denn die U-Untersuchungen sind besonders wichtig für die gesunde Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Sie helfen, viele Krankheiten oder Störungen der körperlichen, geistigen und sozialen Entwicklung frühzeitig zu erkennen, sodass sie rechtzeitig behandelt werden können.

Aber nicht nur das: „Theater auf Rezept“ soll vor allem Kindern und Jugendlichen aus bildungsfernen Milieus die Chance geben, eine Kultureinrichtung kennenzulernen. Denn hier bestehen oft Schwellenängste. „Ein Theaterbesuch fördert Intelligenz und soziale Kompetenz bei Kindern und Jugendlichen“, so Dr. Josef Kahl, Mitinitiator des Projekts.

Das bundesweite Kultur-Projekt des Bundesverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVJK), steht unter der Schirmherrschaft von Peter Maffay und lief bereits 2015 am Theater Paderborn unter der Beteiligung von zehn Kinder- und Jugendmediziner/innen. Nun kann es durch die Förderung der Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold bis Juni 2017 weiterlaufen.

Vorstandsmitglied Dr. Friedrich Keine freut sich über das gemeinsame Engagement für Paderborn. „Das Projekt ,Theater auf Rezept‘ verbindet die wichtige ärztliche Vorsorgeuntersuchung mit der Möglichkeit, Kindern und Jugendlichen den Zutritt zum Theaterbesuch zu vereinfachen. Das Thema Bildung oder auch kulturelle Bildung liegt uns besonders am Herzen. Deshalb fördern wir gerne dieses nachhaltige Projekt in guter Nachbarschaft am Neuen Platz“, so Dr. Friedrich Keine.

 

20. Januar 2016