Wieder großer Schritt im Kundengeschäft

Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold wächst über Branchendurchschnitt und gewinnt weiter Marktanteile

  • 9,5 Prozent mehr Kredite für Unternehmen
  • Neues Rekordwachstum im Baufinanzierungsgeschäft
  • Betreutes Kundenvermögen steigt um 8,5 Prozent
  • Kräftiges Wachstum im Auslandsgeschäft
  • Ergebnis auf hohem Vorjahresniveau

Der Vorstand der Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold ist überzeugt davon, dass Wachstum auch in Zukunft vor Ort stattfindet und setzt erst recht in der digitalen Welt auf Kundennähe und das Gespräch von Mensch zu Mensch (v. l.): Rudolf Jäger, Dr. Friedrich Keine, Günter Vogt, Dr. Ulrich Bittihn und Karl-Heinz Rawert.

Paderborn. Zufrieden und überaus zuversichtlich hat der Vorstand der Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold auf der Jahrespressekonferenz am Freitag die Bilanz für das vergangene Geschäftsjahr präsentiert. Auch 2015 konnte das Institut seine Rolle als führende genossenschaftliche Regionalbank in der Wirtschaftsregion weiter ausbauen und damit seine starke Marktposition unterstreichen. „Wir sind in der komfortablen Lage, dass wir unsere Kraft zum Gestalten nutzen können. Mit Begeisterung für unsere Wirtschaftsregion entwickeln wir unsere Bank weiter, was sich letztlich in unserem Zahlenwerk widerspiegelt. Wir haben im Kundengeschäft wieder einen großen Schritt nach vorne gemacht und Marktanteile hinzugewonnen. Sowohl im Kredit- wie im Einlagengeschäft liegen wir mit unserem Wachstum weiterhin deutlich über dem Branchendurchschnitt. Das Geschäftsjahr 2015 schließen wir mit einem Ergebnis auf dem hohen Niveau des Vorjahres ab. Eine derart stabile und nachhaltige Entwicklung ist in diesen Zeiten in der Bankenbranche alles andere als selbstverständlich. Dies lässt uns optimistisch in die Zukunft blicken“, erklärte Vorstandsvorsitzender Dr. Ulrich Bittihn.

Unternehmenskredite steigen um 9,5 Prozent

Auch im Geschäftsjahr 2015 hat die Volksbank den heimischen Mittelstand und Privatkunden als verlässlicher Finanzierungspartner begleitet. Wachstumsträger waren die Unternehmensfinanzierung, Kredite für Investitionen in erneuerbare Energien und die Baufinanzierungen.

Der Bestand an Unternehmenskrediten erhöhte sich um 9,5 Prozent auf  2,2 Milliarden Euro. Das Neukreditvolumen belief sich auf 600 Millionen Euro.

Neues Rekordwachstum im Baufinanzierungsgeschäft

Das Kreditgeschäft mit Privatkunden war 2015 insbesondere von einem neuen Rekordwachstum bei den Baufinanzierungen geprägt. So vergab die Volksbank mehr als 4.800 neue Baufinanzierungen mit einem Volumen von 307 Millionen Euro (plus 12,5 Prozent). Darüber hinaus nahmen die Kunden rund 2.300 neue „Wunschkredite“ mit einem Volumen von 18,7 Millionen Euro auf. Insgesamt erhöhten sich die Kredite an Privatkunden überdurchschnittlich um 7,3 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro.

21 Prozent mehr Förderkredite

Im Interesse der Kunden bindet die Volksbank in ihre Finanzierungskonzepte auch öffentliche Fördermittel ein. Der Bestand an zinsverbilligten Darlehen für gewerbliche, landwirtschaftliche und wohnwirtschaftliche Projekte erhöhte sich um 21 Prozent auf 772 Millionen Euro. Das Neugeschäft umfasste über 1.100 Förderkredite mit einem Volumen von insgesamt 274 Millionen Euro.

Knapp eine Milliarde Euro neue Kredite

Insgesamt stiegen die Kundenkredite über alle Kundengruppen hinweg überdurchschnittlich um 7,9 Prozent auf 3,5 Milliarden Euro (Verbandsdurchschnitt: plus 5,3 Prozent/Branche: plus 1,9 Prozent). Das Volumen der neu herausgelegten Kredite erhöhte sich um 15,2 Prozent auf knapp eine Milliarde Euro.

5,3 Prozent Plus bei Einlagen

In einem vom Niedrigstzins geprägten Umfeld schätzen Anleger mehr denn je die Volksbank als verlässlichen und soliden Partner. So erhöhten sich die Kundeneinlagen um 5,3 Prozent auf mehr als 3,6 Milliarden Euro (Verbandsdurchschnitt: 3,3 Prozent/Branche: 3,4 Prozent). Den stärksten Anstieg verzeichneten die Sichteinlagen, diese kletterten um 16 Prozent auf rund 1,8 Milliarden Euro. Die Spareinlagen blieben mit rund 1,2 Milliarden Euro auf dem Niveau des Vorjahres. Die Termineinlagen gingen um rund zehn Prozent auf 648 Millionen Euro zurück.

Sparen für die Zukunftsvorsorge

Mit Banksparplänen, Riester- und Rürup-Renten, der betrieblichen Altersvorsorge und Fondssparplänen haben die Volksbank-Kunden wieder kräftig in die Zukunft investiert. Insgesamt schlossen sie 9.000 neue Vorsorgeverträge ab. Die Zahl der neu abgeschlossenen Lebensversicherungen erhöhte sich um 4,5 Prozent auf 4.500. Darüber hinaus verbuchte die Volksbank 5.400 neue Bausparverträge (plus 12,5 Prozent) mit einer Bausparsumme von 161 Millionen Euro (plus zehn Prozent).

Das betreute Kundenvermögen – bilanzielle und außerbilanzielle Einlagen (Depots, Guthaben bei Versicherungen und Bausparguthaben) – kletterte um 8,5 Prozent auf rund 5,6 Milliarden Euro.

Kundengeschäftsvolumen seit 2010 um 1,7 Milliarden Euro erhöht

Seit Jahren verzeichnet die Volksbank ein kontinuierliches, überdurchschnittliches Wachstum. Im Zeitraum von 2010 bis 2015 hat die Bank ihr bilanzielles Kundengeschäftsvolumen – Einlagen und Kredite – um beachtliche 1,7 Milliarden Euro erhöht. Dahinter steht ein Kreditvolumen von rund einer Milliarde Euro bzw. ein Wachstum um 39 Prozent. Die Einlagen nahmen um mehr als 25 Prozent beziehungsweise 700 Millionen Euro zu.

„Manufaktur und Serie in Perfektion“

Diese Erfolgskontinuität begründet Dr. Bittihn mit der „Vorwärtsstrategie“ und einem wachstumsstarken Geschäftskonzept, das „Perfektion in der Manufaktur“ und „Perfektion in Serie“ miteinander verbindet und Strahlkraft hat. „Hochindividuell in der persönlichen Beratung, unkompliziert und schnell wie das Internet im Service, effizient in der Abwicklung“, bringt der Vorstandsvorsitzende den Anspruch der Volksbank auf den Punkt. „Unter diesem Leitgedanken haben wir viele verschiedene Fähigkeiten unter einem Dach zusammengebracht und miteinander vernetzt, kurz: unser Haus für unsere Wirtschaftsregion maßgeschneidert.“

Auf „Perfektion in Serie“ setzt die Volksbank in den Bereichen, in denen schneller und unkomplizierter Service gefragt ist. Eine wichtige Säule dabei und die mittlerweile größte Filiale – bezogen auf die Anzahl der Mitarbeiter – ist der hauseigene Kundenservice. Rund 40 Mitarbeiter nahmen 2015 mehr als 430.000 Kundenanrufe entgegen und erledigten Kundenaufträge im Tagesgeschäft direkt und schnell am Telefon. Die Anzahl der Kunden, die ihre Bankgeschäfte elektronisch – über das Internet, per Handy oder über Zahlungsverkehrsprogramme – erledigen, ist seit 2010 um 94 Prozent auf über 87.000 gestiegen. Insgesamt nutzten 2015 64 Prozent aller Kunden mit Girokonto auch den Online-Weg zur Bank (2010: 36 Prozent).

Für die „Perfektion in der Manufaktur“ stehen insbesondere die individuellen Dienstleistungen der Volksbank in der ganzheitlichen Beratung, die Kompetenzzentren mit ihrer hoch fachlichen Beratung, beispielsweise für „Erneuerbare Energien und Ressourceneffizienz“, „Internationales Geschäft“, „Zins- und Währungsmanagement“ und „Zahlungssysteme“, die Teams „Private Banking“ und „Freie Berufe“, die Immobilientöchter, aber auch die Zweitmarke „Bankverein Werther“ im Oberzentrum Bielefeld und seit 2015 der unabhängige Vermögensverwalter „Werther und Ernst“, an dem die Volksbank mit 70 Prozent beteiligt ist.

„Werther und Ernst“ schon im ersten Jahr einer der größten Vermögensverwalter in OWL

Mit der Etablierung von „Werther und Ernst“ in ihrem Spezialisten-Netzwerk und damit einer weiteren „perfekten Dienstleistung aus der Manufaktur“ hat die Volksbank 2015 eine neue Dimension in der Kundenberatung und in der Nähe zu ihren Kunden erreicht. Bereits im ersten Jahr hat das Team von „Werther und Ernst“ einen beachtenswerten dreistelligen Millionenbetrag Kundenvermögen gewonnen. Für diesen Erfolg erhielt „Werther und Ernst“ im November den Jury-Sonderpreis des „Elite Reports“. Schon jetzt gehört die Gesellschaft zu den größten Vermögensverwaltern in OWL und zum ersten Viertel der großen unabhängigen Vermögensverwalter in Deutschland. „Dies stärkt uns in der Überzeugung, dass wir genau zum richtigen Zeitpunkt mit dem richtigen Geschäftsmodell gestartet sind“, betont Dr. Bittihn.

Schlagkräftiges Private-Banking-Team betreut 1,9 Milliarden Euro

Bereits seit vielen Jahren baut die Volksbank ihre Kompetenz im Private Banking kontinuierlich aus. 27 Spezialisten kümmern sich um die Belange vermögender Privatkunden, um die besonderen Bedürfnisse von Unternehmern und Freiberuflern bei der privaten Vermögensanlage sowie um die Beratung und das Vermögensmanagement von Stiftungen und anderen institutionellen Kunden. Zum Jahresende betreute das Team mehr als 3.000 Kunden und ein Vermögen von 1,9 Milliarden Euro.

Die nachhaltig hohe Beratungsqualität im komplexen Bereich Private Banking hat 2015 auch unter anderem für eine erfreuliche Entwicklung im Wertpapiergeschäft und damit für ein höheres Provisionsergebnis gesorgt. Mit Blick auf das anhaltend niedrige Zinsniveau konnte die Volksbank viele Kunden – sowohl im Private Banking als auch in der Breite – von der Geldanlage in Aktien, Anleihen und Fonds überzeugen. Das Wertpapierumsatzvolumen stieg um 200 Prozent auf rund 840 Millionen Euro. Auch die Anzahl der Kundendepots stieg leicht an. Der Kurswert aller Kundendepots nahm um 20 Prozent auf rund 1,5 Milliarden Euro zu. Zusätzlich hat auch die Zusammenarbeit mit „Werther und Ernst“ das Wertpapiergeschäft der Volksbank gestärkt. Die Volksbank ist für „Werther und Ernst“ eine von drei Depotbanken, die die Kunden frei wählen können. „Viele davon entscheiden sich für uns, weil sie der Solidität und der Reputation unseres Hauses vertrauen. Insofern haben wir unser strategisches Ziel, über die Verbindung zu ,Werther und Ernst´ neue Kunden zu gewinnen, bereits erreicht. Damit geht unser Konzept voll auf“, so Dr. Bittihn.

Alternativ zur Anlage in Einzeltitel war der hauseigene Fonds der Volksbank, das defensiv geführte Pfau-StrategieDepot, gefragt. Das verwaltete Fondsvolumen betrug per 31. Dezember 2015 99 Millionen Euro (plus 15 Prozent).

Kompetenzzentrum „Erneuerbare Energien und Ressourceneffizienz“ mit Boom-Jahr für Windkraftfinanzierungen

2015 geht als neues Boom-Jahr der Finanzierung von erneuerbaren Energien in die Geschichte der Volksbank ein. Insgesamt verzeichnete sie mit 198 Millionen Euro das bislang höchste Neugeschäftsvolumen seit dem Start ihres Kompetenzzentrums „Erneuerbare Energien und Ressourceneffizienz“ im Jahr 2005. Der Schwerpunkt des Neugeschäfts lag dabei auf der Finanzierung von Windkraftanlagen. Insgesamt hat die Volksbank im vergangenen Jahr 68 Windkraft-Projekte mit einem Investitionsvolumen von rund 280 Millionen Euro begleitet und dafür 185 Millionen Euro Kreditmittel zur Verfügung gestellt. Diese Anlagen mit einer Gesamtnennleistung von 182 MW produzieren jährlich so viel Strom, dass damit 130.000 Haushalte versorgt werden können. Der Bestand an Krediten für Investitionen in erneuerbare Energien insgesamt erhöhte sich um 33 Prozent auf 560 Millionen Euro. „Daran wird deutlich: Unser Motto ,Alle reden von der Energiewende. Wir fördern und finanzieren sieʽ ist mehr als ein flotter Werbespruch. Von Beginn an, seit mittlerweile zehn Jahren, gestalten wir die Energieregion OWL mit. Unsere Spezialisten sind gefragte Gesprächspartner für alle Themen von der Projektentwicklung bis zur Projektfinanzierung“, machte Dr. Bittihn deutlich. Hervorzuheben seien vor allem die zahlreichen Projekte, an denen die Menschen der Region direkt mitwirken. Dazu gehören auch die zwei Bürgerenergiegenossenschaften – „Paderborner Land“ und „Bürgerenergie für den Kreis Höxter“, die die Volksbank mitgegründet hat. „Breite Bürgerbeteiligung und regionale Finanzierung, dadurch entsteht erst recht regionale Wertschöpfung!“

Wachstum im internationalen Geschäft

Mit einer Mannschaft von 16 Mitarbeitern hat die Volksbank 2015 mehr als 3.000 Kunden aus der Region im Auslandsgeschäft unterstützt. Das Kompetenzzentrum „Internationales Geschäft“ wickelte für die Volksbank-Kunden mehr als 32.000 Transaktionen und Kurssicherungsgeschäfte mit einem Gesamtumsatz von 1,7 Milliarden Euro ab und begleitete sie verlässlich aus der Region heraus durch die Turbulenzen an den Weltmärkten. Insgesamt verbuchte die Bank in diesem Bereich ein Wachstum um zwölf Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Immobilientöchter vermitteln mehr Objekte

Mit vernetzter Kompetenz und über 40 Jahren Erfahrung überzeugt die Volksbank auch im Immobiliengeschäft. 2015 vermittelten die beiden Tochterunternehmen – die OWL Immobilien GmbH und die BV Werther Immobilien GmbH – insgesamt 224 Objekte (plus 13,3 Prozent). Über zehn Prozent aller Vermittlungen kommen inzwischen aus der BV Werther Immobilien GmbH, die erst 2014 gestartet ist und in unmittelbarer Nähe zum Bankverein Werther am Alten Markt in Bielefeld ihren Sitz hat. Grundsätzlich habe das Interesse an Immobilien als Investition in Betongold 2015 nur wenig an Dynamik verloren. Die Nachfrage nach Immobilien insbesondere in Innenstadtlagen übertreffe das Angebot bei weitem. Dies führe gerade in Paderborn zu weiter steigenden Preisen. Die Vermittlung von Immobilien werde zunehmend schwieriger, weil einfach das Angebot fehle. Die Herausforderung der Immobilienvermittlung bestehe zunehmend in der Generierung neuer Angebote und weniger in der Suche nach geeigneten Käufern.

Komplettiert wird das Angebot der Immobilienvermittlungsgesellschaften durch die OWL Immobilien Verwaltung GmbH. Diese betreute zum Jahresende 3.800 Wohneinheiten in der Region (plus 4,6 Prozent).

Ergebnis auf hohem Vorjahresniveau

Mit dem Ergebnis des Geschäftsjahres 2015 zeigt sich der Vorstand der Volksbank mehr als zufrieden. „Auch 2015 konnten wir durch unser dynamisches Wachstum im Kundengeschäft die Belastungen durch den Niedrigstzins in der Ertragsentwicklung erfolgreich ausgleichen“, erklärte Dr. Bittihn.  Das Zinsergebnis stieg leicht auf 98,8 Millionen Euro. Das Provisionsergebnis konnte um acht Prozent auf 33,1 Millionen Euro ausgeweitet werden. Das Betriebsergebnis vor Bewertung beträgt 1,04 Prozent der durchschnittlichen Bilanzsumme und liegt damit deutlich über dem Verbandsdurchschnitt. Die Cost-Income-Ratio, das Verhältnis von Aufwand und Ertrag, liegt bei 63.

Nach Dotierung der Rücklagen in einer Größenordnung von 24,4 Millionen Euro (Vorjahr: 23 Millionen Euro) und Steuerzahlungen verbleibt ein Jahresüberschuss von voraussichtlich 13,7 Millionen Euro (Vorjahr: 13,9 Millionen Euro).

Die hochsolide Eigenkapitalausstattung der Bank zeigt sich in einer Gesamtkapitalquote von 12,4 Prozent. „Damit sichern wir uns wertvollen Wachstumsspielraum für unser Kundengeschäft. Aktuell könnten wir auf dieser Basis über eine Milliarde Euro zusätzliche Kredite vergeben“, machte Dr. Bittihn deutlich.

Mitglieder sollen 5,5 Prozent Dividende erhalten

Von dem guten Ergebnis sollen auch die Mitglieder und Miteigentümer der Bank profitieren. Aufsichtsrat und Vorstand wollen der Vertreterversammlung aufgrund des anhaltenden Niedrigzinses eine nach wie vor überdurchschnittliche Dividende von insgesamt 5,5 Prozent vorschlagen.

102 Millionen Euro Wertschöpfung

Mit 102 Millionen Euro hat die Volksbank zur Wertschöpfung in der Region beigetragen. Davon entfallen 14,5 Millionen Euro auf Steuerzahlungen, 36 Millionen Euro auf Aufträge an die heimische Wirtschaft, 47,8 Millionen Euro auf Gehälter und voraussichtlich 3,7 Millionen Euro auf die Dividende.

Starke Bürgergesellschaft – starke Wirtschaftsregion

Außerdem hat die Volksbank über das tägliche Bankgeschäft hinaus mit finanzieller und ideeller Unterstützung die Bürgergesellschaft vor Ort gestärkt. Mehr als 900 Vereine und Institutionen förderte sie mit rund 800.000 Euro.

Sichere Arbeitsplätze für 860 Mitarbeiter

Per 31. Dezember 2015 beschäftigte die Volksbank 860 Mitarbeiter, zehn mehr als im Vorjahr. „Unser dynamisches Wachstum schafft verlässliche Perspektiven für sichere und attraktive Arbeitsplätze in unserer Bank“, so Dr. Bittihn. „Unsere Mitarbeiter sichern die guten Beziehungen zu unseren Kunden teilweise über Generationen hinweg. Daher brauchen wir auch in Zukunft für unser Wachstum im Kundengeschäft qualifizierte Kräfte.“ Ziel der Volksbank ist es, möglichst viele offene Stellen aus den eigenen Reihen zu besetzen. Deshalb legt das Institut besonderen Wert auf die Ausbildung junger Leute. Zum Jahresende absolvierten 104 Nachwuchskräfte eine Ausbildung in der Volksbank. Dies entspricht einer überdurchschnittlichen Ausbildungsquote von über zwölf Prozent.

6.500 neue Kunden und 3.800 neue Mitglieder

Insgesamt ist die Volksbank für 220.000 Kunden, davon 105.850 Mitglieder, Partner in allen Finanzfragen. 2015 konnte sie 6.500 neue Kunden und rund 3.800 neue Mitglieder gewinnen.

Die Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold unterhält 88 Standorte, davon 49 Filialen und 37 SB-Standorte in den Kreisen Paderborn, Höxter und Lippe sowie zwei Zweigniederlassungen „Bankverein Werther“ in Bielefeld und Werther. Die Kunden können auf 106 Geldautomaten zurückgreifen.

Optimistisch in das Geschäftsjahr 2016 gestartet

Auch im Geschäftsjahr 2016 will die Volksbank ihr dynamisches Wachstum fortsetzen. „Unser Auftragsbuch ist mehr als gut gefüllt“, freut sich Dr. Bittihn. Dafür stehen unter anderem die offenen Kreditzusagen, die zum 31. Dezember 2015 mit 209 Millionen Euro (plus 33,6 Prozent) weit über dem Niveau des Vorjahres lagen.

„Für uns als Regionalbank findet Wachstum auch in Zukunft vor Ort statt, dies ist ein Grundprinzip unseres Hauses“, macht der Vorstandsvorsitzende deutlich. Insgesamt zehn Millionen Euro will die Volksbank in diesem Jahr in die Nähe zu ihren Kunden investieren. „Diese Investitionen sind Ausdruck unserer Überzeugung, dass unseren Kunden auch im digitalen Zeitalter der persönliche Kontakt und das analoge Erlebnis in der Bank, das Gespräch von Mensch zu Mensch, wichtig sind. Wir sind fest davon überzeugt: Eine Regionalbank wird nie nur digital sein. Ihr genetischer Code ist in der analogen Welt verhaftet, im Vertrauen von Mensch zu Mensch, mit dem Blick in interessierte Augen statt auf den Monitor, im Handschlag und nicht im Klick auf die Tastatur. Studien bestätigen uns darin: Die Kunden wollen ihre Bank virtuell und doch persönlich erleben, Digitalisierung erleben.“

 

 

19. Februar 2016