VerbundVolksbank OWL als starkes Netzwerk für die Region

  • Dr. Ulrich Bittihn präsentiert starkes Wachstum und gute Perspektiven
  • 2.200 Volksbank-Gäste lachen mit STORNO im Schützenhof
  • Mehr als 120 Mitglieder für 40, 50 und 60 Jahre Treue ausgezeichnet

Freuten sich über die „sagenhafte Beteiligung“ (v. l.): Bernd Seibert, Aufsichtsratsvorsitzender, Landrat Manfred Müller und Dr. Ulrich Bittihn.

Paderborn. Als starkes Netzwerk für ihre Mitglieder und Kunden in Ostwestfalen-Lippe hat sich die Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold auf der diesjährigen Mitgliederversammlung am 16. Mai präsentiert. Rund 2.200 Gäste waren in den Schützenhof Paderborn gekommen, um sich über die gute Geschäftsentwicklung 2016 und die zukünftige VerbundVolksbank OWL eG zu informieren. „Eine sagenhafte Beteiligung“, befand Aufsichtsratsvorsitzender Bernd Seibert und begrüßte die Mitglieder zur „tatsächlich letzten Volksbank-Versammlung“ unter dem Namen „Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold“. Auf dem Programm standen nach einem Grußwort des Landrates des Kreises Paderborn und dem Bericht über die Entwicklung der Bank die Ehrung der Mitgliederjubilare sowie – als Höhepunkt des Abends – der Auftritt des Kabarett-Trios STORNO aus Münster unter dem Motto „Statt Wut und Hass mehr Mut und Spaß“.

In seinem Grußwort gratulierte Landrat Manfred Müller der Volksbank auch zur Fusion mit der Volksbank Minden. „Die neue VerbundVolksbank OWL entwickelt sich prächtig“, sagte Müller. Er verwies darauf, dass Ostwestfalen-Lippe eine Bündelung der Kräfte brauche. In diesem Sinne sei der Weg der Volksbank genau richtig. Vorstandsvorsitzender Dr. Ulrich Bittihn dankte Müller für das Kompliment und die Unterstützung für den strategischen Schritt und versprach: „Die führende Volksbank in Ostwestfalen-Lippe hat natürlich auch in Zukunft ihren Sitz in Paderborn und wird – ähnlich wie die Universität Paderborn als Universität der Informationsgesellschaft – eine Vorreiterrolle in der Branche einnehmen und ein Aushängeschild für die Paderstadt sein.“

Stolz verwies Bittihn noch einmal auf die eindrucksvollen Beschlüsse der Vertreterversammlung am 11. Januar und am 9. Mai. Die Mitgliedervertreter hatten mit jeweils 100 Prozent für die Fusion mit der Volksbank Minden und für den Namen „VerbundVolksbank OWL eG“ gestimmt. Bittihn bedankte sich für die „historischen Entscheidungen“: „Mehr Rückenwind für einen solchen Schritt können wir uns nicht wünschen.“

Mit der VerbundVolksbank OWL eG hebe die Volksbank ihr bisher hoch erfolgreiches dezentrales Konzept auf eine neue Stufe. „Wir richten uns jetzt ganz klar auf den Wirtschaftsraum Ostwestfalen-Lippe aus. In dieser starken Wirtschaftsregion wollen wir weiter wachsen und unsere führende Marktposition ausbauen“, hob der Vorstandsvorsitzende hervor. Die neue Bank ist in Zukunft in fünf von sechs OWL-Kreisen sowie in Bielefeld mit ihren Zweigniederlassungen „Volksbank Paderborn“, „Volksbank Höxter“, „Volksbank Detmold“, „Volksbank Minden“ und „Bankverein Werther“ für ihre Kunden vor Ort.

Die Kunden können sich ab Anfang August auf die VerbundVolksbank OWL eG freuen. Unter dem vor kurzem beschlossenen Namen wird das neue Institut kurz nach der rechtlichen Verschmelzung im August an den Markt gehen. Die technische Fusion ist für Anfang September geplant. „Die VerbundVolksbank OWL eG nimmt jeden Tag konkretere Züge an, die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, wir sind auf einem guten Weg“, fasste Bittihn den aktuellen Stand zusammen. Zudem sei das Konzept der Verbund Volksbank OWL eG zwischenzeitlich auch in der genossenschaftlichen Gruppe und in der Fachpresse auf vielfältiges Interesse und hohen Zuspruch gestoßen.

In seinem Bericht präsentierte der Vorstandsvorsitzende nicht nur ein gut positioniertes Haus, sondern auch eine überdurchschnittliche Wachstumsbilanz für 2016. „Die hohe Leistungskraft und die Solidität unseres Hauses spiegelt sich erneut in hervorragenden Geschäftszahlen wider. Diese Kontinuität belegt, dass wir offensichtlich mit unserer strategischen Ausrichtung als Kundenbank genau richtig liegen“, betonte Bittihn. Trotz des anhaltenden Niedrigzinses und der Belastungen durch die Regulatorik, wie beispielsweise deutlich höhere Eigenkapitalanforderungen, habe die Volksbank wieder große Schritte im Kundengeschäft gemacht. So stieg das Kundenvolumen um 7,2 Prozent auf 7,7 Milliarden Euro. Die Kundenkredite legten um 6,6 Prozent auf 3,7 Milliarden Euro zu (Verbandsdurchschnitt: 5,0 Prozent). Und die Kundeneinlagen erhöhten sich um 7,7 Prozent auf 3,9 Milliarden Euro (Verbandsdurchschnitt: 4,3 Prozent). Das betreute Kundenvermögen – bilanzielle und außerbilanzielle Einlagen – erreichte 6,1 Milliarden Euro (plus 8,5 Prozent).

Mit einem Teilbetriebsergebnis von 1,01 Prozent der Bilanzsumme liegt die Volksbank weiterhin deutlich über dem Verbandsdurchschnitt von 0,83 Prozent. „Dieses gute Ergebnis haben wir natürlich genutzt, um unser bilanzielles Eigenkapital und damit unser solides Fundament, vor allem auch für weiteres Kreditwachstum, zu stärken“, so Bittihn. Auch die rund 106.500 Mitglieder haben von der guten Entwicklung ihrer Volksbank profitiert – in Form einer Dividende von 5,5 Prozent. Insgesamt hat die Bank aus ihrem Bilanzgewinn über 3,7 Millionen Euro ausgeschüttet.

Traditionell ehrte die Volksbank bei der Volksbank-Versammlung auch wieder ihre langjährigen Mitglieder-Jubilare. Aufsichtsratsvorsitzender Bernd Seibert, Vorstandsvorsitzender Dr. Ulrich Bittihn sowie die Vorstandsmitglieder Dr. Friedrich Keine, Rudolf Jäger und Karl-Heinz Rawert dankten mehr als 120 Mitgliedern, die bereits seit 40, 50 und 60 Jahren der Volksbank vertrauen und ihr die Treue halten.

Seit 40 Jahren sind Mitglied und damit Eigentümer der Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold:

Klaus Barckow, Ignaz Becker, Dorothea Bentler, Eva Berg, Katrin Birkhahn, Manfred Böddeker, Petra Maria Brinkmann, Birgit Clausen, Peter Dickes, Bernhard Dorenkamp, Jürgen Ebert, Reinhard Ebert, Kirsten Eschmann, Terence Ferguson, Dipl.-Ing. Michael Friemuth, Josef Glitz, Maria Glitz, Dorothea Golüke, Birgit Heck, Annemarie Hennig, Horst Horn, Theodor Huschen, Christine Jacobs, Farida Jamal, Erich Karthaus, Josef Kerkhoff, Heinz Kevenhörster, Dr. rer. pol. Roger Klahold, Maria Kleinschlömer, Franz-Josef Koch, Michael Koch, Toni Helene Koch, Alfred Koßmann, Franz-Josef Kotecki, Manfred Kraft, Sofie Krull, Margarita Kuhlpeter, Dieter Kükmann, Klaus-Peter Lachmann, Manfred Lengeling, Hermann Liggesmeyer, Peter Lindner, Klaus Liß, Lieselotte Lübbers, Beate Majewski, Christa Majewski, Günter Meier, Elisabeth Meyer, Klaus Meyer, Günter Meyerhenke, Eva-Karina Möllmann, Regina Möllmann, Walter Morick, Helmut Müller, Horst Müseler, Manfred Netzker, Ursula Netzker, Bernd Niewels, Alfred Nitz, Elke Lucia Ochmann, Brigitte Pfeifer, Heinrich Plückebaum, Hartmut Püschel, Irmgard Püschel, Johannes Rüsenberg, Mathilde Rüsenberg, Johannes Rüther, Josef Sale, Anja Sander, Anneliese Sander, Anette Schäfers, Meinolf Schäfers, Bernhard Schlootkötter, Ulrike Schmidt, Heinrich Johannes Schmidt-Linnemann, Annemarie Schmiedel, Eleonore Scholz, Anton Schumacher, Heinrich Seck, Joseph Siemensmeyer, Josef Spellerberg, Günther Steinberg, SV Blau-Weiß Sande 1946 e.V., Alfons Thewes, Gerhard Tüllmann, Bärbel Uekermann, Andreas Verborg, Annelie Vieth, Rudolf Vieth, Margitta Vögele, Paul Volmary, Erika Wecker, Renate Welsing, Guido Werdite, Reinhold Wierschula, Susanne Wiesenberg, Joseph Willeke, Elisabeth Zimmermann und Anneliese Zumdieck.

Mitglieder seit 50 Jahren:

Gisela Burgard, Antonie Forell, Hartmut Frisch, Knut Großerüschkamp, Heinz-Gerd Höckelmann, Hans Höflich, Stefan Hüveler, Elisabeth Jäger, Ursula Kalytta, Helmut Kemper, Maria Elisabeth Kiehl, Bernhard Koch, Heinz Koch, Hubert Kremer, Heinz Kruschwitz, Fred Kuhoff, Heinz Lalla, Fritz Loke, Marianne Mohr, Ernst Montag, Johannes Münsterteicher, Anneliese Pufal, Udo Sander, Heinrich Stammen, Georg Stiller, Bernhard Temme, Theresia Kühnel Gerätebau KG, Vetter & Engels GmbH & Co. KG, Winfried Webel, Udo Wegener und Richard Wolf.

Mitglied seit 60 Jahren:

Resi Klaholz

 

 

19. Mai 2017